2016
Ein Sozialunternehmen, das mit einer klaren Mission gegründet wurde
Smartify wurde mit einem einfachen, aber ehrgeizigen Ziel gegründet: Menschen dabei zu helfen, eine tiefere Verbindung zu Kunst und Kultur aufzubauen – und zwar mit den Geräten, die sie bereits in der Tasche haben. Die Anfänge konzentrierten sich auf die Objekterkennung per Kamerascan und stellten die Vorstellung infrage, dass Interpretation linear, vorgegeben oder an gemietete Hardware gebunden sein muss.
Auswirkung: Der Grundstein für eine vom Besucher gesteuerte Entdeckungsreise wurde gelegt, wodurch die Kontrolle von fest vorgegebenen Führungen hin zur individuellen Neugier verlagert wurde.
2017
Offizieller öffentlicher Verkaufsstart
Smartify startete offiziell in London und stellte Besuchern eine neue Möglichkeit vor, Sammlungen zu erkunden, indem sie Kunstwerke scannen und sofort Geschichten, Audioinhalte und Hintergrundinformationen freischalten. Die Plattform war von Anfang an so konzipiert, dass sie über mehrere Institutionen hinweg funktioniert und nicht als maßgeschneiderte Einzellösung.
Auswirkung: Es wurde bewiesen, dass eine Mobile-First-Interpretation intuitiv, skalierbar und ansprechend sein kann – ohne das physische Galerieerlebnis zu stören.
2018
Demokratisierung des Zugangs auf internationaler Ebene
Smartify expandierte international und ging mit bedeutenden Institutionen außerhalb Großbritanniens an den Start. Dies bewies, dass die Plattform auch im Maßstab von Nationalmuseen über verschiedene Zielgruppen, kuratorische Modelle und betriebliche Kontexte hinweg zuverlässig funktionieren kann.
Auswirkung: Die Hürde für Institutionen, digitale Dolmetschleistungen weltweit einzuführen, wurde gesenkt – ohne größere Infrastrukturänderungen oder Kapitalinvestitionen.
2019
Zugang und Inklusion als zentrales Gestaltungsprinzip
Barrierefreiheit wurde fest in das Produktdesign von Smartify integriert, anstatt nur nachträglich berücksichtigt zu werden. Ein Audio-First-Ansatz bei der Vermittlung, inklusive UX-Muster und flexible Inhaltsstrukturen unterstützten Besucher mit unterschiedlichen Zugangsbedürfnissen und Lernstilen.
Wirkung: Ermöglichte eine gerechtere kulturelle Teilhabe, sodass Gruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten dieselbe Erfahrung teilen konnten, anstatt in parallele Angebote getrennt zu werden.
2020
Pandemie-Reaktion und digitale Reichweite
Während der COVID-19-Pandemie half Smartify Museen dabei, mit ihrem Publikum in Verbindung zu bleiben, während die Türen geschlossen waren. Kulturelle Inhalte wurden über die Galerieräume hinaus weitgehend zugänglich gemacht, was Institutionen bei der raschen Umstellung auf digitale Angebote unterstützte.
Auswirkung: Half Museen dabei, während der globalen Schließungen relevant und sichtbar zu bleiben, was die Rolle digitaler Plattformen als unverzichtbar und nicht als optional bestärkte.
2022
Den Besuch über die Galerie hinaus verlängern
Smartify hat sich über die Interpretation in den Galerien hinaus weiterentwickelt, um den gesamten Besucher-Lebenszyklus zu unterstützen. Institutionen begannen, die Plattform zu nutzen, um die Entdeckung vor dem Besuch, das Engagement vor Ort und die Nachbereitung nach dem Besuch durch integrierte CRM-, Analyse- und Marketingfunktionen miteinander zu verbinden.
Wirkung: Digitale Guides wurden von isolierten Erlebnissen zu strategischen Instrumenten weiterentwickelt – sie helfen Museen, ihr Publikum besser zu verstehen, effektiver zu kommunizieren und langfristige Beziehungen aufzubauen.
2023
Personalisierung auf Besucherebene
Es wurde eine KI-gestützte Personalisierung eingeführt, die es Besuchern ermöglicht, ihre eigenen Routen und Pfade basierend auf ihren Interessen, der verfügbaren Zeit und ihren Vorlieben zusammenzustellen. Die Erlebnisse passten sich dem Einzelnen an, anstatt die Besucher in ein einziges kuratorisches Konzept zu zwingen.
Auswirkung: Erhöhte Relevanz, Selbstbestimmung und Einbindung durch das Ersetzen von Standardführungen („One-Size-Fits-All“) durch anpassungsfähige, vom Besucher selbst gesteuerte Erkundungen.
2024
Von der App zur Plattform für Besucher-Engagement
Smartify entwickelte sich von einer eigenständigen App zu einer modularen Plattform für Besucherinteraktion. Institutionen konnten personalisierte Touren, Wegweiser, Inhaltserstellung, Analysen und Storytelling außerhalb des Standorts in einem einzigen Ökosystem kombinieren.
Auswirkung: Gab Museen langfristige digitale Eigenverantwortung und ermöglichte es ihnen, Inhalte, Daten und die Interaktion der Besucher ganzheitlich zu verwalten, anstatt sich auf fragmentierte Tools zu verlassen.
2025
Skalierbare, hybride und zukunftssichere Interaktion
Smartify hat ein vollständig hybrides Modell eingeführt, das die Nutzung eigener Geräte (BYOD) mit speziellen Multimedia-Geräten sowie immersiven webbasierten Erlebnissen kombiniert. Dies ermöglichte es Institutionen, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und gleichzeitig betrieblich flexibel und widerstandsfähig zu bleiben.
Auswirkung: Zukunftssicheres digitales Besucherengagement, indem Institutionen in die Lage versetzt werden, zu skalieren, sich anzupassen und zu erneuern, ohne sich auf ein einziges Bereitstellungsmodell festzulegen.











