Wie Besucher mehr über Ihre Sammlung erfahren und warum das wichtig ist

Smartify bietet Besuchern vier intuitive Möglichkeiten, mehr über die Exponate zu erfahren: Objekterkennung, Nummernblock, Suche und QR-Code.

Martin Jefferies

Leiter Marketing und CRM

4 Min. Lesezeit

Der Moment, in dem ein Besucher vor etwas stehen bleibt, das sein Interesse weckt – genau dann kommt Smartify ins Spiel. Und dank verschiedener Möglichkeiten, mehr zu erfahren, kann sich jeder Besucher ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen informieren.

Doch wie sieht das in der Praxis eigentlich aus? Und warum macht das Angebot mehrerer Zugangswege zu Sammlungsinhalten einen so eklatanten Unterschied für das Besuchererlebnis?

Die traditionelle Vermittlung hat ihre Grenzen. Beschriftungen können nicht überall angebracht werden. Gedruckte Führer veralten. Audiogeräte müssen ausgegeben, zurückgenommen und gereinigt werden. Die digitale Vermittlung beseitigt die meisten dieser Einschränkungen.

Warum Einheitslösungen in Kultureinrichtungen nicht funktionieren

Jedes Museum, jede Galerie und jede historische Stätte ist anders. Eine Galerie für zeitgenössische Kunst hat andere Vermittlungsbedürfnisse als ein historisches Herrenhaus. Ein Wissenschaftsmuseum stellt andere Anforderungen als eine archäologische Fundstelle. Und innerhalb ein und derselben Kultureinrichtung unterscheiden sich die Besucher selbst enorm: im Alter, in der Sprache, im Vorwissen und darin, wie viel Zeit sie mitbringen.

Traditionelle Vermittlungsmedien wie Wandtexte, gedruckte Führer und Audio-Guides leisten hervorragende Arbeit, stoßen jedoch an ihre Grenzen. Beschriftungen können nicht überall angebracht werden. Gedruckte Führer veralten. Audiogeräte müssen ausgegeben, wieder eingesammelt und gereinigt werden.

Eine digitale Vermittlung über das eigene Smartphone der Besucher schafft die meisten dieser Einschränkungen ab. Allerdings nur dann, wenn Besucher auch tatsächlich einfach, intuitiv und genau im gewünschten Moment auf die gewünschten Inhalte zugreifen können.

Aus diesem Grund bietet Smartify vier unterschiedliche Möglichkeiten für Besucher, mehr über die ausgestellten Objekte zu erfahren.

Vier Wege für Besucher, auf Sammlungsinhalte zuzugreifen

1. Bilderkennung

Richtet man das Smartphone auf ein Gemälde, eine Skulptur oder ein Exponat, erkennt Smartify dieses und zeigt sofort die passenden Audio-, Video-, Text- oder AR-Inhalte zu diesem spezifischen Objekt an.

Die Bilderkennung eignet sich besonders gut für 2D-Kunstwerke und 3D-Objekte an Orten mit begrenzter Wandfläche oder dort, wo physische Beschriftungen die Ästhetik der Präsentation stören würden. Zudem ist sie äußerst intuitiv für Besucher, die es ohnehin gewohnt sind, ihre Smartphone-Kamera zur Interaktion mit ihrer Umwelt zu nutzen.

Bestens geeignet für: Kunstgalerien, Museen mit dicht bestückten Sammlungen, Sonderausstellungen, historische Häuser.

2. Nummerntastatur

Besucher geben eine Nummernfolge ein, die auf einem Etikett, einem Sockel oder im gedruckten Führer angegeben ist, um den entsprechenden Inhalt sofort aufzurufen.

Die Nummerntastatur ist besonders effektiv an Orten mit einem linearen oder geführten Rundgang, bei dem nummerierte Stationen bestimmten Objekten oder Bereichen zugeordnet sind. Zudem erleichtert sie die Verknüpfung eines Smartify-Audioguides mit bereits vorhandenen physischen Beschriftungen, ohne diese ersetzen zu müssen.

Bestens geeignet für: Historische Stätten, Skulpturenparks, Kultureinrichtungen mit etablierten nummerierten Audioguide-Rundgängen, historische Museen.

3. Suche

Besucher können gezielt nach dem Namen eines bestimmten Objekts suchen oder die gesamte Sammlung nach einem bestimmten Künstler, Hersteller oder einer Epoche durchstöbern.

Die Suche verleiht Besuchern mehr Eigenständigkeit – insbesondere jenen, die bereits mit Vorwissen anreisen oder nach etwas suchen möchten, das ihnen zuvor aufgefallen ist. Zudem öffnet sie die Sammlung über das physisch Ausgestellte hinaus, sodass Besucher verwandte Werke, Kontexte oder Geschichten entdecken können, die ihnen andernfalls verborgen geblieben wären.

Bestens geeignet für: Häuser mit großen oder komplexen Sammlungen, Galerien mit Dauer- und Wechselausstellungen, Institutionen mit umfangreichen digitalen Sammlungskatalogen.

4. QR-Code

Ein QR-Code, der in der Nähe eines Objekts, auf einem Etikett oder in einem gedruckten Führer platziert ist, öffnet direkt den entsprechenden Inhalt. Keine App und keine Suche erforderlich.

QR-Codes sind besonders nützlich an Orten, an denen Besucher die Smartify-Web-App möglicherweise noch nicht geöffnet haben oder an denen ein bestimmtes Objekt unabhängig vom restlichen Rundgang einen eigenen, direkten Zugangspunkt benötigt.

Bestens geeignet für: Sonderausstellungen, Leihgaben, besondere Highlights, Kultureinrichtungen, die Smartify begleitend zu bereits vorhandenen Druckerzeugnissen einsetzen.

Häufig gestellte Fragen

Müssen Besucher eine App herunterladen, um Smartify zu nutzen? Nein. Smartify läuft als Web-App im Browser – Besucher müssen nichts herunterladen. QR-Codes und Links öffnen das Erlebnis direkt.

Können Kultureinrichtungen mehr als eine Zugangsmethode nutzen? Ja, und viele tun das auch. Die vier Zugangsmethoden ergänzen sich gegenseitig und stehen nicht in Konkurrenz. Eine Einrichtung kann beispielsweise die Bilderkennung in den Hauptgalerien nutzen, eine Nummerntastatur für einen Audioguide-Rundgang und QR-Codes für besondere Highlights oder eine Sonderausstellung.

Funktioniert Smartify auch bei Objekten, die schwer zu fotografieren sind? Ja. Die Bilderkennung funktioniert selbst dann zuverlässig, wenn sich Objekte in spiegelnden Vitrinen oder in schwach beleuchteten Räumen befinden, wobei die Nummerntastatur oder der QR-Code eine verlässliche Alternative bieten.

Unterstützt Smartify mehrere Sprachen? Ja. Inhalte auf Smartify können in mehreren Sprachen bereitgestellt werden, sodass Besucher unabhängig von der gewählten Zugangsmethode in ihrer bevorzugten Sprache mit der Sammlung interagieren können.

Welche Arten von Inhalten kann Smartify bereitstellen? Audioguides, Videos, Texte, Bildergalerien, AR-Erlebnisse, Kommentare von Kuratoren, barrierefreie Inhalte und vieles mehr – alles verknüpft mit bestimmten Objekten oder Bereichen innerhalb einer Einrichtung.

Das Ergebnis, auf das es ankommt

Die vier Zugriffsmethoden sind nicht der Kern der Sache. Der Kern ist das, was passiert, wenn sie für einen Besucher nützlich sind: Er verlangsamt sein Tempo, lässt sich darauf ein und erfährt etwas, das er nicht erwartet hätte. Er geht mit mehr Wissen hinaus, als er beim Betreten hatte.

Genau dieses Ergebnis soll Smartify unterstützen – für jeden Besucher in Kultureinrichtungen jeglicher Art.