Warum Gebärdensprache Teil des Hauptangebots für Besucher sein sollte

Smartify bietet Kultureinrichtungen praktische Tools, um die Vermittlung inklusiver zu gestalten. Denn ein besserer Zugang sollte kein Fremdkörper beim Besuchserlebnis sein – er sollte ein Teil davon sein.

Cally Quigley

Marketing-Manager

2 Min. Lesezeit

Die Sign Language Week ist ein wichtiger Anlass, um darüber nachzudenken, wie ein barrierefreier Zugang in Museen, Galerien und Kulturerbestätten aussehen sollte.

Für viele Organisationen liegt die Herausforderung nicht an mangelndem Willen, sondern daran, praktische Wege zu finden, um barrierefreie Inhalte im Rahmen des gesamten Besuchererlebnisses anzubieten. Digitale Tools machen dies einfacher.

Mit Smartify können Veranstaltungsorte BSL, ASL und andere Gebärdensprachangebote neben den Standardführungen in derselben Besucher-App bereitstellen. Dies hilft Kultureinrichtungen, den Zugang für gehörlose Besucher zu verbessern und gleichzeitig eine flexiblere, inklusivere Vermittlung für ein breiteres Publikum zu schaffen.

Barrierefreiheit als fester Bestandteil des Besuchererlebnisses

Barrierefreie Vermittlung wird oft als separate Ergänzung zum Hauptangebot behandelt. In der Praxis kann dies dazu führen, dass sie schwerer zu finden ist, aufwendiger zu pflegen und für die Menschen, die sie benötigen, weniger sichtbar ist.

Ein digitaler Guide bietet hier einen anderen Ansatz. Gebärdensprachinhalte können direkt neben Audioguides, schriftlichen Erläuterungen, Transkripten, Untertiteln, Text-to-Speech-Funktionen und anpassbaren Textgrößen bereitgestellt werden. Alles an einem Ort zu haben, macht die Nutzung für die Besucher einfacher und die Verwaltung für die Teams unkomplizierter.

Tower Bridge: Authentisches Storytelling vor Ort

An der Tower Bridge hat das hauseigene Kreativteam von Smartify eine einstündige BSL-Tour (britische Gebärdensprache) entwickelt. Die Gebärdensprachvideos wurden direkt an den wichtigsten Punkten der Sehenswürdigkeit gefilmt, um die Geschichten und Geheimnisse hinter dem Londoner Wahrzeichen zu erzählen.

In Zusammenarbeit mit unseren Experten auf dem Gebiet der barrierefreien Kulturvermittlung für Gehörlose basierten die Inhalte auf Interviews mit Mitarbeitern der Tower Bridge, was dazu beigetragen hat, vielfältige Perspektiven aufzuzeigen.

Das Filmen direkt vor Ort sorgt dafür, dass die Gebärdensprachinhalte eng mit dem Ort selbst verknüpft sind. Besucher erleben die Geschichten direkt im Kontext, wobei die Übersetzung als integraler Bestandteil des Gesamterlebnisses konzipiert ist.

„Obwohl Gebärdensprache für gehörlose Besucher, die sie nutzen, unerlässlich ist, kommt Barrierefreiheit selten nur einer einzigen Zielgruppe zugute. Untertitel helfen in lauten Umgebungen. Text-to-Speech unterstützt Besucher, die lieber zuhören. Anpassbare Textgrößen verbessern die Lesbarkeit für alle Altersgruppen und Bedürfnisse. Barrierefreiheit sollte nicht als Nischenanforderung gesehen werden, sondern als Grundlage für ein gutes Besuchererlebnis.“
– Peter Knowles, Head of Creative bei Smartify

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