Eine neue Generation von Kirchenführern für die Dresdner Frauenkirche
Eine der meistbesuchten historischen Stätten in ganz Deutschland
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Inhaltsproduktion
Überblick
Mit mehr als zwei Millionen Besuchern im Jahr zählt die Dresdner Frauenkirche zu den meistbesuchten historischen Stätten in ganz Deutschland. Smartify hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche einen neuen Audioguide entwickelt, der eine Objekterkennung in den Räumen ermöglicht, und eine vierminütige besinnliche Klanglandschaft zusammengestellt, die sich die Besucher beim Verweilen im Raum anhören können.

Die Kuppel der Frauenkirche
Was macht sie so besonders?
Die Silhouette der Kuppel dieses spektakulären Barockbaus bildete das Zentrum eines der schönsten Stadtbilder Europas, das schon von Canaletto verewigt wurde. Die vollständige Zerstörung der Frauenkirche während des Zweiten Weltkriegs ist bis heute ein hochemotionales und kontroverses Thema. Der originalgetreue Wiederaufbau der Kirche als Symbol für Frieden, Hoffnung und Versöhnung vermittelt diese Kernbotschaft im Zentrum eines jeden Besuchs.
Was war die Herausforderung?
Die Frauenkirche erzielte mit ihrem alten, gerätebasierten Audioguide-Betrieb kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mehr und hatte beschlossen, diesen einzustellen. Dennoch war ein Audioguide weiterhin sehr wünschenswert, um den Besuchern die Mission und die Werte der Frauenkirche näherzubringen. Eine Lösung auf Basis der Nutzung eigener Geräte (Bring Your Own Device – BYOD) versprach ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und geringere Wartungskosten.
Zudem wollte das Team das Besuchererlebnis verändern: weg von einer im Wesentlichen passiven Erfahrung beim Durchqueren der Räume der Ober- und Unterkirche, hin zu einer proaktiven Auseinandersetzung mit der Mission der Kirche als Ort des Friedens, der Hoffnung und der Versöhnung.

Foto von Ilia Bronskiy auf Unsplash
Die Lösung
Ein völlig neuer Ansatz für Audioguides: Smartify arbeitete eng mit dem Stiftungsteam zusammen, um einen völlig neuen Ansatz für Audioguides für historische Stätten in Deutschland zu entwickeln. Während das kuratorische Wissen nach wie vor im Mittelpunkt steht, wurde ein Weg beschritten, der sich einer entspannten und informellen Ansprache verschrieben hat – indem der Besucher beispielsweise im Deutschen mit dem partnerschaftlich-nahbaren „Du“ statt dem förmlichen „Sie“ angesprochen wird. Bei der Diskussion und Suche nach Tonalität und Konzept einigte man sich auf die Idee, die Räume und Orte so zu erklären, „als blicke man in das Gesicht eines lächelnden Kindes“.
Bild- und Objekterkennung: Smartify hat die beeindruckenden Deckenmalereien der Innenkuppel sowie alle wichtigen Merkmale und Objekte im gesamten Innenraum erfasst und über Bild- und Objekterkennung zugänglich gemacht. Dies ermöglicht den Besuchern spannende und sinnstiftende Wege, die Kirche individuell zu erkunden und mehr über die liturgische Funktion der Kirche zu erfahren.
Klanglandschaft (Soundscape): Dank des großzügig zur Verfügung gestellten Archivmaterials an Musikaufnahmen aus der Kirche konnte Smartify ansprechende Tonspuren für die Audioguides produzieren und zusätzlich eine vierminütige Klanglandschaft zusammenstellen. Besucher können sich eine Pause vom Rundgang gönnen, ein ruhiges Plätzchen unter der Kuppel suchen und sich durch den immersiven Klang davontragen lassen. Dies bietet die Gelegenheit zum Innehalten, Reflektieren und Betrachten der Schönheit des Wiederaufbaus und seiner Botschaft der Hoffnung.
Maßgeschneiderte Web-App: Die maßgeschneiderte Web-App macht den Zugang zum Erlebnis so einfach wie möglich. Besucher benötigen nicht einmal WLAN, sondern können ihre eigene Mobilfunkverbindung nutzen, um in nur ein bis zwei Sekunden auf alle Inhalte zuzugreifen. Die Web-App funktioniert sogar in der Unterkirche, deren Räume unterirdisch liegen und von dicken Sandsteinmauern umschlossen sind.















