Mit einem digitalen Besucherführer Central Michigan zum Leben erwecken
Ein maßgeschneiderter digitaler BYOD-Führer für einen der bekanntesten Kulturräume Amerikas
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Inhaltsproduktion
Übersicht
Die ikonische ehemalige Bahnstation in Detroit, die 40 Jahre lang eine Ruine war, wurde als brandneues, milliardenschweres Innovationszentrum der Ford Motor Company wiedereröffnet. Die Kernbereiche des alten Bahnhofs – darunter die Schalterhalle, die Wartesäle und die ehemaligen Restaurants – wurden restauriert und erstrahlen nun wieder in ihrem alten Glanz der 1920er Jahre als Kulturzentrum mit öffentlichem Zugang.
Smartify stellte digitale Besucherführer bereit, die das Engagement und die Barrierefreiheit in einem Szenario mit extrem hohem Besucheraufkommen erleichterten. Mehr als 20.000 Menschen griffen bereits in den ersten zwei Wochen nach der Eröffnung auf die maßgeschneiderte Web-App zu.

Besucher nutzen ihre eigenen Geräte, um beim Erkunden Inhalte anzuhören. Bild mit freundlicher Genehmigung von HistoricDetroit.org
Der Auftrag
Für die feierliche Wiedereröffnung wurde eine Lösung benötigt, die den voraussichtlich vielen Tausenden von Besuchern dabei hilft, diese riesigen, ikonischen Räume zu erkunden und neu zu entdecken.
Eine zentrale Herausforderung bestand darin, allen Besuchern einen erstklassigen Empfang und ein ansprechendes Erlebnis zu bieten, ohne den Besucherfluss zu behindern und den logistischen Betrieb des Gebäudes zu belasten.

Das restaurierte Michigan Central-Gebäude
Die Lösung
In Zusammenarbeit mit dem Team von Michigan Central und der Agentur Civic haben wir das Nutzererlebnis mit dem Fokus darauf gestaltet, wie Besucher den digitalen Besucherführer nutzen, um auf Inhalte zuzugreifen.
Smartify hat einen digitalen Besucherführer entwickelt, der einen Audioguide zur Navigation durch die Räume umfasst, eine Objekterkennung (Scanning) zur Steigerung der Interaktion mit dem Museum und der gemeinschaftsorientierten Ausstellung „Faces of Michigan Central“ bietet sowie eine barrierefreie Lösung für die Ausstellung „Story of the Station“ im Hauptwartesaal bereitstellt.
Wir haben das Erlebnis als maßgeschneiderte Web-App zur Verfügung gestellt, die die Angebote unter der Marke Michigan Central zusammenführt. Durch die Verknüpfung mit dem Besucherfluss wurde sichergestellt, dass diese den Besuchern zur richtigen Zeit angezeigt werden.
Die maßgeschneiderte Web-App wurde im Format „Bring Your Own Device“ (BYOD) zu 100 % auf eigenen Geräten bereitgestellt. Dadurch entfiel der Bedarf an Geräten vor Ort und die damit verbundenen zusätzlichen Ressourcen wie Geld, Platz und Personal.
Unser Ansatz des „Atomic Design“ bei der Inhaltserstellung bedeutete, dass Besucher entweder zu Beginn ihres Besuchs auf den gesamten Reiseführer zugreifen oder über QR-Codes an bestimmten Standorten gezielt auf passende Inhalte zugreifen konnten.
Dies war dank einer effektiven und klaren Beschilderung an jedem der Hauptstandorte sehr erfolgreich (33 % aller Interaktionen erfolgten während des Rundgangs über QR-Codes und nicht direkt am Start).
Smartify stimmte auch die Schulung des Teams vor Ort so ab, dass alle freiwilligen Helfer und Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit dem Guide und den FAQs vertraut waren und diesen aktiv empfehlen konnten.
Was machte es so einzigartig?
Der Audioguide bot Archiv-Interviews und Musik von Detroiter Künstlern, was jeden Raum und jede Geschichte zum Leben erweckte.
Smartify scannte die gesamte Objektsammlung im neuen Museum, um eine ansprechende Objekterkennung zu ermöglichen, die zu tieferer Erkundung anregte. Zudem wurden die Porträts in der Ausstellung „Faces of Michigan Central“ erfasst, wodurch Audio-Interviews für jedes Porträt aktiviert wurden.
Die Lösung machte auch die zentrale Ausstellung „Story of the Station“ für Besucher mit Sinnesbehinderungen über eine per Telefon aktivierte Text-to-Speech-Funktion zugänglich.
Es wurden Best Practices für die Werbebeschilderung angewendet, indem das Warteschlangenmanagement genutzt wurde, um Besucher dazu zu animieren, während des Wartens auf die App zuzugreifen, und ihnen spezielle Inhalte anzubieten, um die Wartezeit zu überbrücken. Darüber hinaus wurden QR-Codes, die zu standortspezifischen Inhalten führten, an gut sichtbaren Positionen auf dem gesamten Gelände platziert.
Die Ergebnisse
Zwischen dem 10. Juni und Mitte September haben bereits 48.000 Menschen das Angebot genutzt. Fast die Hälfte davon während der zweiwöchigen Eröffnungsphase („Open House“). An einem einzigen Tag konnten 13.000 Besucher problemlos auf das Erlebnis zugreifen.
Das Erlebnis als digitalen Besucherführer statt als reinen Audioguide zu präsentieren und das Format der maßgeschneiderten Web-App zu nutzen, bot eine attraktive und abwechslungsreiche Auswahl an Optionen und führte zu einer deutlich höheren Nutzungsrate.
33 % der Nutzer in den ersten zwei Wochen nutzten die standortbasierten QR-Codes, um auf Inhalte zuzugreifen. Dies sind Besucher, die den Audioguide anfangs nicht genutzt, sich aber mitten im Rundgang umentschieden haben.
Die Besucher schätzten die Inhalte im Guide und die Möglichkeit, flexibel hineinzuschnuppern, ohne einer vorgegebenen Route folgen zu müssen.















